USA: 4,7 Billionen US-Dollar Kriegskosten
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USA: 4,7 Billionen US-Dollar Kriegskosten

Die USA haben nach den Zahlen des National Priorities Project des Institute for Policy Studies in den letzten 18 Jahren seit 2001 über 4,7 Billionen US-Dollar für Kriege, Aufrüstung, Innere Sicherheit und Auslandseinsätze ausgegeben. Die Zahlen nutzen die Daten des Projekts “Costs of War” des Watson Institute of International and Public Affairs der Brown University.

Die Brown University errechnete eine Rekordsumme von mehr als 5,6 Billionen US-Dollar, indem Kosten berücksichtigt wurden, die in der Zukunft entstehen wie Schuldendienst oder Veteranen. Die Zinszahlungen beliefen sich auf mehr als 660 Millionen US-Dollar und werden höher ausfallen, wenn die Zinsen steigen sollten.

Verteidigungshaushalt soll auf 718 Milliarden US-Dollar steigen

Bei einer denkwürdigen Staatsverschuldung von über 22 Billionen US-Dollar wären eigentlich Kürzungen in allen Bereichen logisch, doch trotz dieser alarmierenden Zahl soll das Pentagon im Jahr 2020 ein Budget von 718 Milliaren US-Dollar erhalten. In diesem Jahr liegt der Militärhaushalt bei 685 Milliarden US-Dollar. Der Haushalt für die nationale Sicherheit soll den Forderungen nach bei 750 Milliarden US-Dollar liegen und darin ist das Geld für das Pentagon enthalten.


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Wie der US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan erklärte, sei es das bisher größte Budget für Forschung, Entwicklung, Training und Evaluierung. Die vorgesehenen Mehrausgaben sind für das Weltraumkommando, Atomwaffen-Modernisierung, Modernisierung der Trägerraketen, Cyberkrieg, neue Flugzeugträger, U-Boote und einer Anhebung des Solds eingeplant.

Russland und China im Vorteil

In der Waffenforschung sind China und Russland vor allem im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), Atomwaffen, Hyperschallwaffen, autonomenen Waffensystemen und Cyberkrieg-Kapazitäten den USA ebenbürtig bzw. überlegen. Die russische Marine soll unter anderem zwei neue Zerstörer der Lider-Klasse erhalten, die mit Hyperschallwaffen und einem Atomantrieb ausgerüstet sind.

Gegenüber Russland und China sind die USA militärtechnisch teilweise ins Hintertreffen geraten. Die Anhebung des Militärhaushalts auf 718 Milliarden US-Dollar soll diesen Nachteil ausgleichen und ein Teil des Geldes in neue Waffentechnologien investiert werden.  Zur Zeit verfügt das US-Militär über keine Hyperschallwaffe und daher soll auch das umstrittene Falcon-Darpa-Projekt verstärkt forciert werden. Das Projekt dient der Entwicklung von Hyperschallsystemen, wie Raketen, Marschflugkörper, Flugzeuge, Raumfähren und Interkontinentalraketen.

China wurde im US-Haushaltsentwurf als Bedrohung bezeichnet, weil das Land sein Militärbudget seit Jahren erhöht und das eigene Militär modernisiert. Das chinesische Militär verfolge die Entwicklung von Weltraumwaffen und im Cyberspace zu einem gefährlichen Gegner.

Asien-Pazifik im Fokus

Die Bedrohung durch Russland wurde deutlich herabgestuft und der Fokus mehr auf den asiatisch-pazifischen Raum gelegt. Die NATO und Europa spielen eine eher untergeordnete Rolle, auch wenn US-Präsident Donald Trump die europäischen Staaten zur Erhöhung ihrer Militärausgaben aufforderte. Seiner Forderung nach sollten die EU-Länder ihre Ausgaben für das Militär auf 2 Prozent des BIP anheben.

Im asiatisch-pazifischen Raum steht Nordkorea auf dem Radar der USA, doch der kürzliche Gipfel in Vietnam zwischen Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-Un verlief erfolglos ohne konkrete Ergebnisse. Nordkorea soll alte Rüstungsanlagen wieder aufbauen und einen neuen Raketentest planen. Der letzte Raketentest fand im Winter 2017 statt und danach setzte eine Entspannungspolitik mit der US-Regierung ein.

Japan, China, Südkorea, Taiwan sehen die Inbetriebnahme alter Rüstungsanlagen auf der nordkoreanischen Halbinsel mit Sorge. Bei einem Raketentest könnten die USA eventuell wieder mit militärischen Schritten drohen. Momentan droht in Nordkorea eine Hungersnot, weil rund 1,4 Millionen Tonnen Lebensmittel fehlen. Die Essensrationen wurden daher drastisch um die Hälfte gekürzt. Nach Angaben der nordkoreanischen Regierung seien hohe Temperaturen, Fluten, Dürre und UN-Sanktionen für diese Lage verantwortlich.

Statt Milliarden in das Militär zu investieren wäre es sinnvoller das Geld in die zivile Forschung einfließen zu lassen, wovon die gesamte Erdbevölkerung profitieren könnte. Die Beseitigung der Probleme auf der Welt wie Hunger, Durst, Energieknappheit und Krankheiten sollten im Fokus stehen anstatt immer neue tödlichere Waffentechnologien entwickeln zu lassen. Die Einrichtung einer Weltregierung und der Aufbau einer Welt wie in Star Trek wäre eine wünschenswerte Zukunftsvision.

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Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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