Mysteriöse Zombie-Hirsch-Krankheit bedroht Menschen
News

Mysteriöse Zombie-Hirsch-Krankheit bedroht Menschen

In den USA, Kanada, Europa und Asien sorgt momentan die rätselhafte “Zombie-Hirsch-Krankheit” für Aufsehen, da sie Wildtiere wie Hirsche, Elche und Rentiere infiziert, die darauf wie Zombies reagieren. Die Krankheit ist seit den 1960er-Jahren bekannt, befällt das Gehirn, Rückenmark und Nervensystem betroffener Tiere.

Die US-Seuchenschutzbehörde CDC hat jetzt eine Warnung vor der Krankheit herausgegeben, die aktuell als unheilbar gilt und in Zukunft eventuell auf Menschen überspringen könnte. Die Erforschung der “Chronic Wasting Disease” (CWD) genannten Krankheit soll zur Entwicklung eines Heilmittels verstärkt werden. Bis Januar verbreitete sich die CWD-Seuche in 24 US-Bundesstaaten, zwei kanadischen Provinzen, Südkorea, Finnland und Norwegen.

Wie werden Wildtiere infiziert?

Die Infektion der Wildtiere mit der “Zombie-Krankheit” erfolgt nach heutigen Stand der Wissenschaft über Prionen. Die abnormalen Eiweiße attackieren Nervenzellen und sind gegenüber klassischen Desinfektionsmethoden resistent. Selbst bei 600 Grad Celsius und Kälte überleben sie. Betroffene Tiere erleiden nach dem Ausbruch der Krankheit innerhalb kurzer Zeit den Tod.


TSK Medical Ltd Zwei Person, Notgepäck Fluchtrucksack- Rot *
  • Ein "Bug Out Bag" ist ein vorbereiteter Survival-Kit, der entwickelt wurde, um Sie auf dem Weg zu Ihrem Ziel zu unterstützen, sobald Sie sich entschieden haben, im Falle einer Evakuierung im Notfall "Bug Out" zu wählen. In der Regel ist der Bug Out Bag (BOB) ein eigenständiges Kit, mit dem Sie mindestens 72 Stunden durchhalten können. Dieses Kit wird auch als 72-Stunden-Tasche bezeichnet, eine Ausweg-Tasche (GOOD Bag), eine EVAC-Tasche.

Die Auswirkungen sind für infizierte Tiere gravierend, weil sie aggressiv werden, starken Hunger und Durst verspüren, enormen Speichelfluss haben, einen unheimlichen leeren Blick zeigen, abmagern, zittern und teilnahmslos wirken. Zahlreiche Tiere knirschen ihre Zähne und werden dem Menschen gegenüber zutraulich. Jedoch leben betroffene Hirsche, Elche oder Rentiere noch, weshalb die Bezeichnung “Zombie” nicht ganz korrekt ist.

Die Krankheitserreger fangen sich die Wildtiere wahrscheinlich über die Nahrung ein, doch der genaue Übertragungsweg bleibt ein Rätsel.

Tests an Mäusen und Affen

In Labortests wurden Mäusen und der Affenart Makaken mit CWD verseuchtes Fleisch zum Fressen gegeben, worauf die Tiere erkrankten. Die Mäuse und Affen zeigten das gleiche Verhalten wie infiziertes Wild.

Laut Michael Osterholm, der Direktor am Zentrum für Infektionskrankheiten der University of Minnesota ist, könnte es in den nächsten Jahren zu CWD-Fällen kommen, bei dem Menschen durch das Essen von Fleisch sich infizieren könnten. Die menschlichen Infizierten-Fälle könnten seiner Einschätzung zufolge erheblich sein.

Im Jahr 2001 hatten US-Bundesbehörden wegen der wachsenden Zahl an CWD-Fällen unter Tieren den Notstand ausgerufen. Eventuell wird die Krankheit nur aufgebauscht, um mehr Fördermittel für die Erforschung der “Zombie-Krankheit” zu erhalten. Jäger können seit dem Inkrafttreten des CWD-Notstandes das Fleisch erlegter Wildtiere kostenlos auf CWD untersuchen lassen und dies ist für die Seuchenbehörden extrem teuer.

Infiziert die Krankheit Menschen?

Wenn die CWD-Krankheit eines Tages auf den Menschen überspringen sollte, dann könnten Betroffene ein ähnliches Verhalten wie infizierte Tiere aufweisen. Die Folge wären ein übermäßiger Hunger und Durst, Teilnahmslosigkeit und eine erhöhte Aggressivität gegenüber Mitmenschen, wie man es aus Horrorfilmen wie “Resident Evil” oder “World War Z” kennt.

Das Thema Hirsch-Zombie-Krankheit oder “Chronische Auszehrungskrankheit” wird in den Medien momentan mit starker Aufmerksamkeit behandelt. Grund zur Panik besteht nicht, denn zur Zeit ist kein Fall über Menschen bekannt, die an CWD erkrankt sind.

In ein paar Jahren könnte die Zombie-Krankheit allerdings mutieren und Menschen befallen, doch bis dahin wird die Forschung hoffentlich ein Heilmittel entdeckt haben. Nach einer aktuellen Studie, die im Journal of Physics Special Topics veröffentlicht wurde, hätte eine Zombie-Apokalypse die Auslöschung der Menschheit zur Folge. Nur 273 von 7,5 Milliarden Menschen würden überleben und sich die Zivilisation nach rund 30 Jahren von der Katastrophe erholen, aber nur wenn alle Zombies den Tod gefunden haben.

Vor einer Zombie-Epidemie kann man sich nur bedingt schützen und eine gute Überlebenschance haben jene, die auf Inseln leben. Denn Zombies scheuen das Wasser und können nicht schwimmen.

Von Spielen wie “The Forest” oder “Resident Evil 2” wird das Thema Zombies als Grundlage für die jeweiligen Storys verwendet. Bei den Spielherstellern und Filmstudios klingelt durch die Beliebtheit der Zombies regelmäßig ordentlich die Kasse mit Millionenumsätzen. Die Menschheit selbst bleibt derzeit von einer Zombie-Krankheit verschont.

Fluchtrucksack gefüllt - Für den Notfall vorsorgen

Video zum Thema Zombie-Krankheit

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=OgUDvg0b86c

Beitragsbild: @ depositphotos.com / ysbrand

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
Andreas Krämer
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 mal bewertet, Bewertung: 5,00 von 5)