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Anleitung: Hobo Stove selber bauen

9.5

Ihr alle kennt dieses unglaublich nützliche Survivaltool namens „Hobo Stove“ oder auch „Hobo Ofen“. So ein Hoboofen ist eigentlich nichts anderes als ein Holzofen im Kleinformat und funktioniert deshalb so gut, weil er ebenfalls den Kamineffekt ausnutzt.

Durch die physikalische Tatsache, dass heiße Luft nach oben steigt entsteht im Hoboofen ein extrem starker Sog. Das heißt, die heiße Luft steigt auf und es wird immer mehr Luft und damit Sauerstoff von unten angesaugt. Durch dieses Prinzip werden unglaublich hohe Temperaturen im Hobo Stove erreicht, was wiederrum dafür sorgt, dass der Ofen so gut wie jedes Material verbrennen kann (wenn er einmal Temperatur aufgenommen hat). So kann nach dem ersten Anschüren z.B. auch feuchtes Holz verbrannt werden.

Das Bauprinzip eines Hobos ist dabei immer das gleiche:

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Erfahrungen Gloryfy Unbreakable Brillen

9

Die Sendung „Die Höhle der Löwen“ haben Sie zweifelslos ins Rampenlicht gehoben. Dabei sind die Brillen der Marke Gloryfy schon seit längerem auf dem Markt und in Österreich auch bereits absoluter Kult. Die Österreichische Marke hat für viel Gesprächsstoff in den Medien gesorgt und hat auf jeden Fall das Zeug um die gesamte Brillenwelt umzukrempeln.. zumindest für den Sport und Outdoorbereich

Ich habe mir gleich mal eine Brille bestellt und will meine natürlich meine Erfahrungen mit Euch teilen:

Gloryfy Modell G3*

Ach ja.. wenn Ihr Brillenträger seid, wisst ihr Bescheid. Wie oft setzt man sich auf das olle Ding, verbiegt das Gestell weil man damit einschläft oder kann die komplette Sonnenbrille entsorgen weil Sie beim Sport ein einziges Mal heruntergefallen ist.
Mir jedenfalls ist das schon so oft passiert, dass ich mich darüber schon gar nicht mehr darüber aufregen will. Meine aktuelle optische Brille ist sogar mit Sekundenkleber geklebt weil es mich letzten Winter schön mit dem Fahrrad auf die Fresse geworfen hat.

Leute die gerne Skifahren oder Biken gehen, Leute die gern in den Bergen herumirren oder für Wassersportler.. ach was rede ich.. jeder Sportler (sogar der Modellflieger) weiß dass eine gute Sonnen-oder Sportbrille einfach GOLD wert ist. Und wenn die dann noch ziemlich geil aussieht und UNZERSTÖRBAR ist, tja dann haben wir tatsächlich eine Traumlösung.
Ich hab meine Gloryfy G3* jetzt erst seit ein paar Tagen, deshalb haben sich natürlich noch nicht besonders viele Situationen ergeben, wo die Brille was abgekommen könnte. Deshalb hab ich sie jetzt einfach ein bisschen misshandelt. Herumgebogen, gegen den Tisch geschlagen, draufgesetzt, gegen die Wand geworfen und viele andere lustige Sachen.
Nur soviel: Die Brille interessiert das einen Scheiß. Aber auch kein Wunder, wenn man sich die Videos auf Youtube anschaut, wo einfach mal mit nem Truck über eine Gloryfy gefahren wird (Ok, da war dann danach zumindest ein Glas total zerkratzt).

Speziell zur G3* lässt sich noch sagen, dass die Brille wirklich sehr gut sitzt und sehr dicht am Gesicht abschließt, also ideal für Sportarten wo man schneller unterwegs ist und Fahrtwind abgekommt.

Gut, hier noch ein paar Pro’s und Kontra’s zu den Gloryfy-Brillen:

Pro:

  • Sie sind unzerstörbar
  • Sie kommen in einem wirklich sehr hochwertigen und stabilen Etui
  • Austauschbare Gläser (bei einigen Sportbrillen)
  • cooler Look (Ja, ist Geschmackssache. Aber ich finde schon)
  • super Sitz

Kontra:

Ja eigentlich gibt es kein Kontra deshalb müssen wir hier etwa kreativ werden um überhaupt irgend einen Nachteil zu finden.

  • Sie sind schon eher hochpreisig (Wobei ich eher sagen würde: Ihr Geld wert)
  • Die Gläser können bei grober Misshandlung auch mal Kratzer abgekommen
  • Nur weil die Brille unzerstörbar ist, heißt das nicht, dass man sie nicht verlieren kann 😀

Werdet Ihr Euch auch eine Gloryfy Unbreakable* holen?

 

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Einen Atomkrieg überleben

8.5

Ok, an dieser Stelle muss ich gleich mal wieder zurückrudern. Denn die Headline verspricht mehr als unter normalen Umständen möglich ist. Sollte es zu einem wirklichen Atomkrieg kommen bei dem auf der ganzen Welt die Bomben fallen, sind die Überlebenschancen wirklich extrem gering. Die Größten Chancen hat man in so einem Fall wohl irgendwo abgelegen in den Bergen und einer autonomen Versorgung für mehrere Jahre.
Voraussetzung ist dann aber, dass man jetzt schon in so einer Lage oder zumindest in nächster Nähe davon wohnt.

Einen richtigen Atomkrieg überleben? Höchst unwahrscheinlich. Ich stelle die Frage also um und die neue Überschrift lautet:

Wie eine nukleare Explosion zu überleben?

Run Boy Run..! Ein mathematisches Modell will beweisen, dass es angeblich keine gute Idee ist, sich bei einem Atomangriff in seinem Keller oder seinem Gartenhaus zu verschanzen. Stattdessen gilt laut der Studie: Wenn man innerhalb von 30 Minuten nach der Explosion einen besseren Schutzraum erreichen kann, dann sollte man sich auf den Weg machen, statt sich in seinem Keller zu verstecken.

Ein extrem heller Lichtblitz.. heller als die Sonne, gefolgt von einer Hitze und Druckwelle die über alles vorstellbare hinaus geht. Pflanzen, Tiere und Menschen verbrennen einfach in einem Bruchteil einer Sekunde. Der einzige Grund warum du noch lebst ist die uralte gusseiserne Badewanne deiner Oma, in die du Dich nach dem Lichtblitz sofort hineinwirfst. Benommen stolperst du auf deine halb herausgerissene Haustür zu und dein Blick streift über die brennenden Reste sämtlicher Gebäude.
Du bist Prepper. Und du weißt, das war noch nicht alles. Du siehst den riesigen Atompilz und dir ist klar: Der nukleare Fallout ist bereits auf dem Weg. Die Preisfrage lautet jetzt: Gehst du zurück in dein Haus und ziehst dich für die nächsten Tage und Wochen in deinen Keller zurück oder machst du Dich auf den Weg zum nahgelegenen Bibliotheksgemäuer mit Meterdicken Steinwänden?

Dieser Frage ist der US Atomphysiker Michael Dillon nachgegangen. Er erforscht seit mehreren Jahren die Auswirkungen eines möglichen Atomkriegs. Dabei hat er festgestellt, dass in den Zeiten des Kalten Krieges zwar zig Handlungsempfehlungen für den atomaren Ernstfall erstellt wurden, aber ein Szenario dabei nie beachtet wurde: Es gibt keine Handlungsempfehlung für die Menschen die zwar die Explosion überleben, aber dafür zu 100% vom Fallout erwischt werden.
Er ist dabei zu dem Schluss gekommen, dass in diesem Fall die Empfehlung: „Verschanze dich in deinem Keller“ keinen Sinn macht.
Stattdessen sollen sich die Betroffenen sofort auf den Weg zur nächsten Unterkunft mit möglichst dicken Betonwänden machen.

Die Begründung? Dillon geht davon aus, dass ein Großteil der Bevölkerung gar keinen eigenen Keller hat. Weiter geht er davon aus, dass die Leute die zwar einen Keller haben nicht dafür gerüstet sind mehrere Tage ohne fließend Wasser und Lebensmittelnachschub zu überleben.
Sein Rat also: Lauf so schnell du kannst und finde eine bessere Unterschlupfzone.

Die Studie ist Schwachsinn!

Ich halte diese Studie für absoluten Schwachsinn und frage mich ernsthaft warum dieser Typ Forschungsgelder für so etwas bekommt.

  1. Es kann schon sein, dass in Kalifornien nicht viele Menschen einen Keller haben, aber das gilt auf keinen Fall für den Europäischen Raum. Und selbst die Amerikaner ohne Keller, haben in der Regel in nächster Nachbarschaft jemanden mit eigenem Keller oder sogar Shelter.
  2. In so einem Ernstfall würde ich es definitiv vermeiden mit anderen fremden Personen zusammenzutreffen (vor allem wenn man selbst einiges an Überlebensausrüstung dabei hat). Ich bin fest davon überzeugt, dass in so einem katastrophalen Zustand die Mitmenschen genauso gefährlich sind wie der Atomare Niederschlag.
  3. Es befinden unmittelbar nach der Explosion verstrahlte Partikel in der Luft. Jede Minute im Freien bedeutet stärker getoastet zu werden.
  4. Dillon empfiehlt den Leuten ein altes Gemäuer mit den dicken Wänden als Unterschlupf zu wählen. In Sachen Strahlenschutz macht das sogar Sinn, aber was ist mit der Versorgung in so einem Unterschlupf? Ich denke nicht, dass es in den Kellern von Bibliotheken Notvorräte gibt. Und falls man selbst etwas mitgebracht hat, wird man dank der anderen Menschen nicht lange Freude haben.
  5. Dillon rät außerdem zu Flucht, weil man ja im eigenen Keller keine Vorräte hat… WTF!!!??? Dieses Problem hat er ja richtig erkannt, aber warum lautet die Empfehlung dann nicht stattdessen: Liebe Menschen, legt Euch einen Notvorrat für mehrere Tage bis Wochen im Keller an!

Ok.. um den Wissenschaftler doch nochmal in Schutz zu nehmen. Seine Empfehlungen basieren auf einem mathematischen Modell, dass davon ausgeht, dass der Atomschlag morgen kommt und der Großteil der Menschheit eben nicht darauf eingestellt ist.
Aber dennoch bin ich der Meinung: Statt Geld in solche Studien zu stecken, sollte die Kohle lieber in Informationskampagnen gesteckt werden um die Masse endlich wachzurütteln. Zwar nicht damit wir alle einen Atomkrieg überleben, aber damit zumindest die Überlebenschance bei anderen großen Katastrophen steigt.

Falls man doch fliehen muss: Der perfekte Fluchtrucksack

Bild: @ depositphotos.com / curraheeshutter

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Die richtige Wärmebildkamera kaufen

9.5

Der Top Hersteller im Bereich Infrarotkameras ist ohne Zweifel der Hersteller FLIR. Und hier sind die besten Performer unbestritten die FLIR E60* und die FLIR E50*. Aber mal ehrlich… wer von uns Preppern gibt einfach mal so 8.000 Steine für eine Wärmebildkamera aus..?
Doch wir haben Glück, denn es geht auch deutlich günstiger. Aber zunächst klären wir mal kurz eine andere Frage:

Warum überhaupt eine Wärmebildkamera kaufen

Wärmebildkameras (oder auch Infrarotkameras genannt) ermöglichen es uns Informationen zu „sehen“ die eigentlich unsichtbar für unser bloßes Auge sind. Dabei erfasst so eine Wärmebildkamera genau wie eine Stinknormale Digicam einfach nur ein ein Lichtspektrum. Bei der normalen Digicam liegt dieses Spektrum im sichtbaren Bereich, bei der „Infrarot“Kamera (wer hätte es gedacht 🙂 ) liegt das Spektrum im Infrarot-Bereich.
Das coole ist jetzt, dass Objekte mit höherer Temperatur auch eine höhere Infrarotstrahlung emittieren.

Ok, toll… aber für was ist das nützlich?
Tja.. für etwa 1.000.000 Sachen. Ein Elektriker kann die Überhitzung von elektronischen Komponenten und überlastete Stromkreise finden. Ein Häuslebauer kann erkennen wo sich in seiner Isolierung ein Leck befindet. Ein Jäger kann erlegtes Wild finden. Die Feuerwehr kann auch bei extremen Rauch den Brandherd aufindig machen. Rettungsorganisationen können verschüttete oder vermisste Personen finden UND das allerbeste: selbst die günstigste Infrarotcamera eignet sich hervorragend um bei vollkommener Dunkelheit andere Menschen zu erkennen. Und das sogar wesentlich besser als militärische Nachtsichtgeräte der 4. Generation, für einen wesentlich kleineren Preis.

Ach ja und noch einen EXTREMEM Vorteil haben Wärmebildkameras im Vergleich zu Nachtsichtgeräten: Sie sind absolut passiv und senden kein unsichtbares Licht aus. Im Gegenzug bedeuted das: Schaue ich gerade durch meine Infrarotkamera und sehe jemanden mit Nachtsichtgerät herumlaufen, leuchtet derjenige wie ein Weihnachtsbaum.

Wer also auch bei Nacht den Überblick behalten möchte, dem kann ich wärmstens empfehlen sich eine günstige Version einer Infrarotcam zuzulegen.

Zurück zu unseren Schweineteuren Vertretern von FLIR und den möglichen Alternativen.

Zunächst mal hab ich eine echt gute Nachricht für Euch: Die Technik bei den vielen verschiedenen Ausführungen an Kameras ist immer die gleiche. Und das über alle Marken und auch Preisklassen hinweg. Selbst die erfassten Temperaturbereiche sind nahezu gleich.
Aber was genau erzeugt dann die rießigen Preisunterschiede?

Entscheidend für den Preis ist zum einen die Auflösung des Gerätes und zum zweiten die technischen (und meiner Meinung nach absolut unnötigen) Spielereien wie z.B. W-Lan, Autofokus, usw.
Die abgespeckten und deutlich günstigeren Geräte kommen ohne diesen Unsinn aus und kosten in Folge auch nur einen Bruchteil der „High-End“ Geräte.

Die Auflösung dagegen spielt meiner Meinung nach schon eine Rolle bei einer Kaufentscheidung. Diese sollte natürlich so hoch wie möglich sein und eben trotzdem noch im Budget liegen.
Kleiner Tipp an dieser Stelle: Alles über 4.000 € hat in der Regel keine bessere Auflösung mehr sondern einfach nur mehr Schnickschnack.

Aber WELCHE Kamera denn nun????

Ok.. ich bin zwar noch nicht ganz fertig mit meinen Ausführungen aber für die, die jetzt schon genervt sind hier mal drei wirklich gute Exemplare:

FLIR E4*
FLIR SCOUT TK*
CAT S60 (Outdoor-Smartphone)*

Warum genau diese drei Modelle?
Ich hab bei meiner Auswahl mehrere Faktoren berücksichtigt:

  1. Preis
    Das allerwichtigste Kriterium wie ich finde ist der Preis. Ich selbst wäre nicht bereit mehrere tausend Euro für eine Kamera auzugeben die hoffentlich nie genutzt werden muss.
  2. Robustheit
    Die aufgeführten Modelle kein Schrott und sollten einiges wegstecken. Eine Ausnahme ist hier das CAT S60 Smartphone. Allerdings hat es das trotzdem in meine Empfehlung geschafft, weil man dieses Teil wenigsten auch im Alltag ab und an verwenden kann und das Gerät nicht nur herumliegt.
  3. Auflösung
    Die Aufllösung bei den aufgeführten Geräten ist nicht die allerbeste, aber Sie ist so gut, dass man damit „arbeiten“ kann. Für mich absolut ausreichend.
  4. Sensorempfindlichkeit
    In Sachen Sensorqualität stehen die günstigen Modelle den teuren in absolut nichts nach. Die Qualität der Wärmesignaturerkennung ist auch bei den billigeren Modellen extrem gut.

Die richtige IR-Kamera zu kaufen ist nicht so schwer wie du dachtest. Nimm am besten eine aus dem Einstiegssegment der bekannten Hersteller, denn selbst wenn du dir evtl. ein teureres Modell leisten könntest, denk daran: Die teuren Geräte hab in der Regel viele Features die man in einer Notfallsituation nicht braucht und die nur eine zusätzliche Störungsquelle für das Gerät bedeuten.

Bild: @ amazon.de

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Bear Grylls Messer Test

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Bear Grylls Messer Test

[Foto: © http://www.amazon.de]

„NOTHING IS OVER…. NOTHING !!! „

[Zitat: Rambo]

Schon seit Stallone als „Rambo“ mit einem einzigen Messer ein ganzes Polizei-und Militärbattalion außer Gefecht setzte überfluten uns die Messerhersteller mit billigen Rambo-Alleskönner-Messern. Standardmäßig ausgerüstet mit Kompass, Lupe, Angelschnur, Blutrille, Kettensägenfunktion und OB-Aufbewahrungsfach erlegt man mit so einem 25cm langen Gerät jeden Elch und brät ihn danach über einem Lagerfeuer aus frisch gefällten Mamutbäumen.

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