USA verstärken Luftwaffen-Präsenz in Asien
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USA verstärken Luftwaffen-Präsenz in Asien

Die USA haben in den letzten Monaten ihre Luftwaffen-Präsenz in Asien mit der Stationierung einer erhöhten Anzahl ihres Tarnkappen-Kampfjets F-35 verstärkt. Vor allem im südchinesischen und ostchinesischen Meer werden die Jets öfter gesichtet und Chinas Militär stellt sich die Frage, welcher Plan sich dahinter verbergen könnte.

Laut General Charles Brown in einem Interview des Wirtschaftsdienstes “Bloomberg”, dienen die Tarnkappenjäger dazu China Einhalt zu gebieten. Zwischen den USA und China herrscht seit Jahren eine feindselige Stimmung, die sich zuletzt in einem verschärften Handelskonflikt zeigte. Die F-35 sollen das chinesische Militär abschrecken und offenbar davon abhalten Aktionen zu starten.

Welche Strategie verfolgen die USA?

Der nagelneue J-20 Tarnkappen-Kampfjet Chinas sei mehr oder weniger für Einsätze startklar, vermuten Militärexperten. Das Flugzeug kann vom Radar nicht oder nur äußerst schwer entdeckt werden. Die J31-Tarnkappenjäger sollen umgebaut werden, damit sie auf Flugzeugträgern einsetzbar sind. Diese neue Entwicklung wird vom US-Militär als Gefahr gesehen und aus diesem Grund die Präsenz in der Region erhöht.


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  • Ein "Bug Out Bag" ist ein vorbereiteter Survival-Kit, der entwickelt wurde, um Sie auf dem Weg zu Ihrem Ziel zu unterstützen, sobald Sie sich entschieden haben, im Falle einer Evakuierung im Notfall "Bug Out" zu wählen. In der Regel ist der Bug Out Bag (BOB) ein eigenständiges Kit, mit dem Sie mindestens 72 Stunden durchhalten können. Dieses Kit wird auch als 72-Stunden-Tasche bezeichnet, eine Ausweg-Tasche (GOOD Bag), eine EVAC-Tasche.

Zur Zeit verfügt China über die stärkste Luftwaffe mit rund 2.500 Flugzeugen, 1.700 Kampfflugzeugen, Bombern und Bodenjägern. Momentan haben ausschließlich die USA und Russland noch ein Kampfflugzeug der fünften Generation, die für gegnerisches Radard unsichtbar sind. Diese Flugzeuge fliegen mit Überschallgeschwindigkeit und haben eine enorme Manövrierfähigkeit. Eventuell könnten die chinesischen Tarnkappenbomber künftig Atomwaffen tragen, was Fachleuten zu folge eine nukleare Triade bedeuten könnte.

Im Jahr 2025 sollen 200 F-35 Kampfjets in der westpazifischen Region stationiert sein. Vor zwei Jahren erfolgte die Stationierung eines F-35B Geschwaders in Japan und danach zwölf F-35A Kampfjets in den Westpazifik. Die J-20 Tarnkappenjets sollen der F-35 überlegen sein, weshalb die chinesischen Militärstrategen keine Gefahr sehen.

Tarnkappenjet F-35 kostete Milliarden

Die Entwicklung des F-35 Tarnkappen-Kampfjets begann vor rund 20 Jahren und soll ältere Modelle wie die weit verbreitete F-16 Falcon ersetzen. Die US-Streitkräfte sollen 2.700 Maschinen erhalten und  kostet rund 400 Milliarden US-Dollar an Beschaffungskosten. Die Endfertigung und Entwicklung erfolgen in den USA, während die übrigen Komponenten in Partnerländern gebaut werden. Zur Auswahl steht der Tarnkappen-Kampfjet in den Varianten F-35A, F-35B und F-35C.

Die Gesamtkosten für das Programm werden sich nach Berechnungen des US-Rechnungshofs in den kommenden Jahrzehnten auf knapp eine Billion US-Dollar belaufen. Vor zehn Jahren kam es zu einem Hackerangriff, bei der Daten des Kampfflugzeugs entwendet wurden. Es soll sich dabei nicht um sensible Daten gehandelt haben.

Technische Probleme treten bei dem F-35 immer wieder auf und aus diesem Grund gilt das modernste Kampfflugzeug der US-Luftwaffe als nicht sehr zuverlässig. Experten bemängeln auch die geringe Höchstgeschwindigkeit von Mach 1,6, den zu kleinen Treibstofftank und die vier internen Waffenschächte, der nur wenige Waffen tragen können. Lange Überschallflüge sind mit dem Jet nicht möglich und die Kosten für ein einzelnes Flugzeug zu hoch.

USA und China

Der Konflikt zwischen den USA und China wird derzeit vor allem auf der Wirtschaft mit Strafzöllen und Verboten geführt. Chinesische Importe im Wert von 200 Mrd. US-Dollar wurden mit Strafzöllen belegt und der Telekommmunikationskonzern Huawei mit Handelssanktionen hart getroffen. Huawei darf nur noch drei Monate lang Komponenten von US-Herstellern beziehen bzw. US-Firmen mit seiner Technik beliefern.

Zahlreiche US-Unternehmen beendeten bereits ihre Zusammenarbeit mit Huawei, darunter Google, weshalb alle künftigen Smartphones des Herstellers nicht mehr mit Android OS sondern einem eigenen Betriebssystem laufen werden.

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Beitragsbild: @ depositphotos.com / naticastillog

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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