USA - Space Force kommt 2020
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USA – Space Force kommt 2020

Im Jahr 2020 soll pünktlich zur US-Präsidentschaftswahl die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Weltraumstreitmacht „Space Force“ eingerichtet werden, erläuterte Vize-Präsident Mike Pence am Donnerstag im Pentagon.

Nach der aktuellen Planung soll es die sechste Teilstreitkraft der Vereinigten Staaten werden. Wie Pence erklärte, soll die „Space Force“ der Sicherstellung der Militärstärke der USA dienen. Die Zeit zur Einrichtung der US-Weltraumstreitkräfte sei gekommen.

Widerstand gegen Space Force

Gegen die Pläne einer „Space Force“ regt sich schon länger Widerstand, vor allem die vorhandenen Teilstreitkräfte sehen sich in ihrer Kompetenz bedroht. Im Juli hatte Trump angeordnet, die Einrichtung einer Weltraumstreitmacht zu prüfen. Allein das Parlament verfügt über die Entscheidungsbefugnis eine „Space Force“ zu gründen.


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Der US-Kongress konnte sich bislang noch nicht zu einer Mehrheit durchringen und hier spielen besonders die Kosten eine entscheidende Rolle. Vom Weißen Haus kam zuletzt die Forderung das Budget um 8 Milliarden US-Dollar anzuheben.

Die „Space Force“ werde Pence zufolge von den anderen Streitkräften getrennt und dennoch gleich sein. Die Kontrolle über die Weltraumstreitkräfte soll ein „US Space Command“ erhalten und es sollen weitere Organisationen für die „Weltraumsoldaten“ ins Leben gerufen werden.

Sie soll mit den anderen existierenden Teilstreitkräften gleichgestellt werden. Von Pence kam keine Erklärung, weshalb die „Space Force“ ihre Arbeit aufnehmen soll. Er sieht die US-Luftwaffe als Vorbild, die allerdings erst 1947 gegründet wurde, nachdem sie den USA wertvolle Dienste geleistet hatte.

Bedrohung von außen?

US-Vizepräsident Mike Pence benannte Russland, Nordkorea, Iran und China, die versuchen Satelliten vom Boden aus außer Gefecht zu setzen. Hyperschallwaffen erwähnte er in seiner Erklärung im Pentagon ebenfalls und sieht sie als Bedrohung.

Die bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 dürften einer der Gründe für die schnelle Gründung der „Space Force“ sein. Am Donnerstag erhielten Unterstützer der Wahlkampfkampagne von Trump und seinem Vize eine E-Mail, um über ein passendes Logo für „Space Force“ abzustimmen. Die Logos führten in den sozialen Medien bereits zu allerlei nicht sonderlich positiven Kommentaren.

Space Force – Ein SDI der Neuzeit?

In den 1980er-Jahren plante der damalige US-Präsident Ronald Reagan mit der Strategic Defense Initiative (SDI) den Aufbau von Weltraumwaffen. Die Waffen sollten gegen die Interkontinentalraketen der Sowjetunion eingesetzt werden. Alternative Bezeichnung für das Programm lautete „Star Wars“, weil SDI die Entwicklung von Laserwaffen, Railguns und kinetischen Projektilwaffen beinhaltete. Nach fünf Jahren hatten sich die SDI-Kosten auf rund 29 Milliarden US-Dollar belaufen.

Die Resultate der Forschungsarbeit erfüllten kaum die Erwartungen, weshalb die Mittel deutlich reduziert wurden. Heute läuft SDI unter den Namen National Missile Defense (NMD) mit einem Fokus auf Raketen zur Abwehr gegen feindliche raketengestützte Angriffe.

Die angekündigte „Space Force“ kann als ein SDI der Neuzeit bezeichnet werden, auch wenn zu den geplanten eingesetzten Waffensystemen bisher keine Informationen veröffentlicht wurden.

In Verbindung mit Weltraumwaffen soll das Experimental-Shuttle X37B stehen. Das Shuttle soll der US-Airforce als Testplattform für weltraumgestützte Waffensysteme dienen. Seit 2010 flog X37B bereits fünf Missionen, von denen bei der vierten Mission der Hallantrieb erprobt wurde.

Die Nutzlast der anderen Missionen und der geplanten sechsten Aufgabe, die 2019 starten soll, sind geheim. Die Missionslänge liegt bei bis zu zwei Jahren. Spekulationen zufolge soll X37B mit seinen Laserwaffen im Jahr 2011 die Waldbrände in Russland ausgelöst haben.

Das „Project Thor“ der US-Airforce soll mit Wolframstäben als kinetische Waffen arbeiten, die eine unglaubliche Durchschlagskraft haben und mit einer Atombombe nuklearen Fallout vergleichbar sein sollen. Die Wolframstäbe sind sechs Meter lang, fliegen mit Mach 6 und sollen Bunker durchschlagen können. Die Kosten zur Beförderung dieser Kinetik-Waffe liegen einer Schätzung von „The Mighty“ zufolge bei 230 Millionen US-Dollar.

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Video zum Thema Space Force

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https://www.youtube.com/watch?v=E0IqxAGPl0Y

Beitragsbild: @ depositphotos.com / welcomia

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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