Kalaschnikow zeigt Kampfroboter auf Army 2018
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Kalaschnikow zeigt Kampfroboter auf Army 2018

Auf der Militärmesse Army 2018 in Moskau präsentierte der russische Waffenkonzern Kalaschnikow mit Igorek einen Kampfroboter, der im Jahr 2020 fertig und einsatzbereit sein soll.

Das Design erinnert ein wenig an die Laufroboter aus Science-Fiction-Filmen wie „Avatar – Aufbruch nach Pandora“, „Robocop“ oder „Alien II – Die Rückkehr“. Der gigantische Roboter wiegt 4,5 Tonnen und verfügt über zwei Greifarme, die auch in der Lage sein werden, Waffen zu halten und steht im Mittelpunkt der Messe.


Neben dem Prototyp des Kampfroboters sind auf der Messe über 26.000 Exponate unterschiedlicher Waffensysteme und Ausrüstungen von rund 1.200 Rüstungsunternehmen in den nächsten Tagen ausgestellt.

Wie sieht der Kampfroboter Igorek aus und was kann er?

Der kugelsichere gepanzerte Kampfroboter Igorek ist vier Meter hoch, hat eine goldene Lackierung, zwei stählerne Laufbeine und mächtige Greifarme. Die Greifarme wirken wie Zangen und dürften dazu genutzt werden Ausrüstungsgegenstände, Waffen oder Objekte von einigen Tonnen Gewicht zu tragen.


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  • Ein "Bug Out Bag" ist ein vorbereiteter Survival-Kit, der entwickelt wurde, um Sie auf dem Weg zu Ihrem Ziel zu unterstützen, sobald Sie sich entschieden haben, im Falle einer Evakuierung im Notfall "Bug Out" zu wählen. In der Regel ist der Bug Out Bag (BOB) ein eigenständiges Kit, mit dem Sie mindestens 72 Stunden durchhalten können. Dieses Kit wird auch als 72-Stunden-Tasche bezeichnet, eine Ausweg-Tasche (GOOD Bag), eine EVAC-Tasche.

Der Pilot sitzt in einer verglasten Steuerkanzel, die vor Waffenfeuer, umherfliegenden Trümmern und Angreifern geschützt ist. Gepanzertes Glas und ein Metallschild sorgen für die entsprechende Sicherheit.

Zu technischen Spezifikationen, der verbauten Elektronik und maximalen Traggewicht hüllte sich Kalaschnikow ins Schweigen. Nach Angaben eines Konzernsprechers werde es eine Nachfrage nach beweglichen Automatiksystemen geben, die Humanoiden ähneln.

Roboter und das Militär

Gegenüber der britischen Zeitung „Express“ erzählte der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu im Frühjahr auf eine Frage zu der künftigen militärischen Robotik dass heute bereits Soldaten Kampfmaschinen steuern werden und dies mit viel Nachdruck verfolgt würde.

Im Jahr 2017 enthüllte Russland mit „Fedor“ bereits den Prototypen eines Roboters, der Waffen abfeuern kann. Auf Twitter hatte der damals amtierende Premierminister Dmitri Rogosin ein Bild des Kampfroboters mit zwei feuernden Pistolen veröffentlicht.

Die Robotik wird künftig verstärkt Einzug beim Militär überall auf der Welt halten und diese Entwicklung dürfte kaum zu bremsen sein. In Kombination mit der künstlichen Intelligenz (KI), die seit Jahren rasante Fortschritte verzeichnet, fürchten Kritiker Killerroboter auf den Schlachtfeldern der Zukunft.

Kampagne gegen Killer-Roboter

Die tödlichen autonomen Waffensysteme werden als LAWS (Lethal Autonomous Weapon Systems) bezeichnet. Gegen derartige waffentechnische Systeme setzen sich Menschenrechtsorganisationen, Wissenschaftler und vor allem die Kampagne „Campaign to Stop Killer Robots“ ein. Gemeinsam fordern sie eine Erweiterung der UN-Waffenkonvention, damit Kampfroboter, Drohnen und weitere autonome Waffensysteme verboten werden.

In einem Brief sprachen sich Elon Musk und 116 Unternehmer im Jahr 2017 für ein Verbot von Killer-Robotern aus. Auf der Internetseite des Instituts „Future of Life“ wurde der Brief veröffentlicht. Sie rechnen mit heute unvorstellbaren Kriegen, die schneller und größer werden könnten. Zusammen warnen die Experten vor einem Öffnen der „Büchse der Pandora“, die einmal geöffnet, nicht so leicht zu schließen sei.

Autonome Waffen könnten von Terroristen und Tyrannen gegen Zivilisten eingesetzt oder auch gehackt werden. Die UN solle wegen dieser Gefahren autonome Waffensysteme auf die CCW-Verbotsliste setzen. Die CCW (Certain Conventional Weapons) sind Waffen, die im Jahr 1983 von den Vereinten Nationen verboten wurden.

Robotik und KI

Die fortschreitende Weiterentwicklung der KI und der Robotik wird die Zukunft  maßgeblich beeinflussen. Die USA, Russland, China, Japan und weitere Länder setzen verstärkt auf diese beiden Technologien, um ihre Machtposition zu sichern.

Früher oder später könnte es tatsächlich Roboterkriege geben, bei denen autonome Systeme wie Kampfroboter, Drohnen, Flugzeuge, Schiffe und Unterwasserfahrzeuge automatisch agieren. Bedenklich ist vor allem, wenn eine Maschine über Leben und Tod von Menschen entscheiden soll.

Die Einführung von Robotergesetzen, die es Robotern untersagen Menschen zu verletzen oder zu töten wäre hier eine gute Lösung. Das Militär arbeitet seit Jahren an selbstdenkenden Maschinen und hier wird die Entwicklung nach dem heutigen Stand der Technik nicht aufzuhalten sein.

Wir dürfen gespannt sein, was uns in der Zukunft zu dem spannenden Thema Kampfroboter erwarten wird.

Video zu Kampfroboter Igorek

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https://www.youtube.com/watch?v=Z12wa14k5MM

Beitragsbild: @ depositphotos.com / DigitalArtB

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Andreas Krämer

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