Japanische Militärausgaben werden massiv erhöht
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Japanische Militärausgaben werden massiv erhöht

Die japanische Regierung hat vor dem Hintergrund der angespannten Situation im asiatischen Raum die eigenen Militärausgaben erheblich angehoben. Im kommenden halben Jahrzehnt bis 2024 wird sich der Verteidigungshaushalt auf umgerechnet rund 211 Milliarden Euro belaufen und ist ein neuer Rekordwert. Kritische Stimmen verweisen auf die streng pazifistische Verfassung, die den Besitz strategischer Waffensysteme mit hoher Schlagkraft wie Flugzeugträger untersagt.

Aufbau einer Trägerflotte

Das Militär nahm gegenüber den Kritikern Stellung und verneinte, dass die Erhöhung des Verteidigungshaushalts und der Aufbau einer verstärkten Abschreckung gegen die Verfassung verstoßen würde. China und Nordkorea wurden als Bedrohung genannt, denn sich Japan gegenüberstehe.

Wie der japanische Verteidigungsminister Takeshi Iwaya erklärte, würden sich die Kampfflugzeuge nicht laufend auf dem Flugzeugträger befinden. Das Schiff sei auf eine defensive Verteidigung ausgelegt und nicht für eine offensive Taktik.


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Das Kriegsschiff „Izumo“ soll zu einem Flugzeugträger umgebaut werden und am Ende zehn Lockheed Martin F-35B Tarnkappenjäger tragen können. Zur Zeit kann er nur 14 Hubschrauber transportieren und muss für den Flugzeugtransport entsprechend technisch umgerüstet werden. Zur Höhe der Umbaukosten schwieg Japans Premierminister Shinzo Abe.

Seit dem Ende des zweiten Weltkriegs hielt sich Japan mit Investitionen in der Verteidigung zurück. Der massive Ausbau der chinesischen militärischen Präsenz und der Aufstieg Nordkoreas zu einer Atommacht ließ die japanische Regierung nun von der bisherigen Verteidigungspolitik abkehren.

Im letzten Jahr hatte China mit der Chengdu J-20 ihr erstes Tarnkappenflugzeug nach einer mehrjährigen Testphase in Dienst gestellt. Bislang befinden sich acht Prototypen und fünf Serienflugzeuge im Einsatz. Zur technischen Ausrüstung, Waffen, Flugeigenschaften und Tarntechnik sind kaum Informationen bekannt. Das Design erinnert teilweise an die F-35, weshalb darüber spekuliert wird, dass die J-20 basierend auf dem US-Tarnkappenjet entwickelt wurde.

100 Tarnkappenflugzeuge

Im Rahmen der neuen Verteidigungspolitik sollen insgesamt 100 Tarnkappenflugzeuge des bereits erwähnten Typs Lockheed Martin F-35 angeschafft werden. Das Tarnkappen-Mehrkampfflugzeug unternahm im Dezember 2006 seinen Erstflug und gilt nach wie vor als technisch nicht vollständig ausgereift. Das Pentagon investiert 400 Milliarden US-Dollar für den Kauf von 2.700 F35 und ist momentan das kostspieligste Rüstungsprojekt der Erde.

Japan entschied sich für die Modellausführung F35-B, die senkrecht starten und landen kann wie einst der berühmte britische Harrier Jet. Der Kaufpreis für eine Maschine des Standardmodells F35-A beläuft sich auf zirka 90 Millionen US-Dollar.

Das Mehrzweck-Kampfflugzeug hat seinen Schwerpunkt auf die Tarnkappenfähigkeit ausgelegt und weniger auf die Wendigkeit. Experten kritisieren die geringe Anzahl an Waffenschächten, was sich negativ auf die Feuerkraft auswirke und es werden Zweifel an der Tarnkappenfähigkeit gehegt. Die F35 soll die technisch veraltete F16 Fighting Falcon und weitere ältere Kampfflugzeuge ersetzen.

Die Vorgängermodelle F-22, F-117 und B-2 waren nicht für den Export bestimmt und wurden ausschließlich von den USA eingesetzt. Die Nachfolgerin F-35 kann erstmals exportiert und unter strengen Auflagen von anderen Ländern erworben werden.

Neuer Rüstungswettlauf?

Weltweit erhöhen zahlreiche Länder ihre Rüstungsausgaben und daher wird ein neuer Rüstungswettlauf befürchtet. Erst kürzlich warnte der russische Präsident Putin vor den Gefahren eines Atomkriegs. In Asien drohen neue Konflikte zwischen China, Japan und Russland, weil die drei Länder unterschiedliche territoriale Interessen verfolgen.

Nordkorea gilt trotz eingeleiteter Friedengespräche als nicht ganz berechenbar. Im Geheimen soll das abgeschottete Land nach Auswertung von Bildanalysen durch Experten an einem Ausbau seines Atomwaffenprogramms arbeiten. Laut der Vereinbarung mit den USA solten alle Forschungsanlagen und Einrichtungen für Atomwaffen zerstört werden, doch dies passierte bisher nicht.

Der Gefahr eines regionalen Konflikts, der sich zu einem größeren Krieg entwickeln könnte, ist durchaus gegeben. Jedoch hätte ein Atomkrieg gravierende Auswirkungen und würde Milliarden Menschenleben kosten. Die bestehenden Konflikte in der Ukraine, nahen Osten und Asien können noch gelöst werden, wenn sich alle Parteien zusammensetzen und sich gegen einen Waffeneinsatz aussprechen.

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Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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