Generalbundesanwalt warnt vor Biowaffen-Anschlägen
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Generalbundesanwalt warnt vor Biowaffen-Anschlägen

Vor einem Angriff mit Biowaffen in Deutschland warnte jetzt Generalbundesanwalt Peter Frank nach dem Fund des hochtoxischen Giftstoffs Rizin in der Kölner Wohnung eines Tunesiers. Wie Frank gegenüber den ARD-Tagesthemen sagte, müsse man sich davon verabschieden, dass terroristische Straftaten immer nach dem gleichen Muster erfolgen.

Sicherheitsbehörden machen beunruhige Beobachtung

Der tunesische Biobomben-Bauer wurde nach dem Fund des Rizins letzte Woche verhaftet und muss sich nun für seine Taten verantworten. Seit geraumer Zeit stellen Sicherheitsbehörden fest, dass Terroristen sehr kreativ seien und versuchen, asymetrisch alle möglichen Szenarien zu erproben. Hierzu zähle das Risiko biologischer Kampfstoffe, wie Peter Frank erklärte.

Auf diesen Umstand müssen sich jetzt die Sicherheitsbehörden einstellen und werden dies schon bewerkstelligt haben. Vom Bundeskriminalamt wurde der Tunesier verhaftet, weil er das hochgiftige Rizin für den Bau einer Biowaffen-Bombe verwendete. Die Bundesanwaltschaft betrachtet dies als einen Anfangsverdacht für die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.


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Nach der Festnahme des Verdächtigen, der eine ungewöhnlich hohe Zahl Wunderbäume und Zutaten für eine biologische Bombe in den USA orderte, erfolgte seine Verhaftung. Am Abend des 14. Juni 2018 fand der Zugriff des Tunesiers im Stadtteil Köln-Chorweiler statt. Er hatte laut bisherigen Erkenntnissen vor eine Biowaffe mit dem Rizin, Wunderbäumen und weiteren Zutaten zu bauen.

Rizin teilweise verschwunden

Auf den 29-jährigen wurde das BKA durch eine Nachricht der CIA aufmerksam. Wie der US-Geheimdienst dem Bundeskriminalamt mitteilte, habe der Verdächtige 150 Samen für Wunderbäume bestellt. Die Samen ermöglichen die Gewinnung des Giftstoffs Rizin, der in wenigen Stunden zum Tod führen kann.

Die Polizeibeamten verhafteten ihn, als weitere Dinge für die Herstellung des toxischen Stoffs online bestellte. Nach einem Bericht der Bild habe der Verhaftete wahrscheinlich eine Rizin-Bombe bauen wollen.

Von den 150 bestellten Wunderbaum-Samen fanden sich 50 nicht in der Wohnung und sorgt für Sorgenfalten bei den Ermittlern. Die Frage stellte sich jetzt, wo sich der Giftstoff jetzt befinden könnte.

Was ist Rizin?

Vom Robert-Koch-Institut (RKI) wird Rizin als potenziell biologischer Kampfstoff eingestuft und kann leicht erworben werden. Im Jahr 1997 wurde ein Chemiewaffen-Vertrag geschlossen, der den Handel und die Arbeit mit der Substanz begrenzt. Eine minimale Menge des Giftstoffs hat tödliche Folgen und wenn Rizin gespritzt werden sollte, kann er innerhalb von maximal zwei Tagen das Leben kosten.

Die Substanz führt zu einer Schädigung der Leber und Nieren, was in einem mutiplen Organversagen resultiert. Die leichte Beschaffbarkeit von Rizin bedeutet ein hohes Gefahrenpotenzial und erhöht das Risiko von Terroranschlägen mit biologischen Waffen.

Was sind Biowaffen?

Bei einer Biowaffe handelt es sich um eine Wafffe, die mit giftigen Stoffen wie Anthrax, Milzbrand, Rizin oder anderen toxischen Materialien arbeitet. Der Bau derartiger Waffen erfordert Fachwissen und ein Labor zur Herstellung. Vor sieben Jahren tauchten Briefe mit Anthrax in den USA auf, die von Terroristen stammten und zum Glück nicht zum Tod der Empfänger führten.

Im Jahr 1979 kam es im russischen Swerdlowsk zu einem rätselhaften Zwischenfall mit einem Milzbranderreger und führte zum Tod von rund 100 Menschen. Als Ursache konnten Ermittler im Jahr 1992 einen undichten Filter feststellen, der sich im Labor einer Biowaffenfabrik befand. Die geheime Fabrik war offenbar Teil des Biowaffenprogramms der damaligen Sowjetunion während des Kalten Krieges.

Die britische Insel Gruinard Island wurde zur Zeit des 2. Weltkriegs für Tierversuche mit Milzbranderregern genutzt. Der Boden wurde in der Folge mit den Milzbrand-Sporen verseucht und die Insel zum Sperrgebiet erklärt. Erst nach einer umfassenden Entseuchung wurde Gruinard Island im April 1990 wieder für bewohnbar erklärt. Bis heute gibt es Zweifel, ob tatsächlich alle Milzbrand-Sporen entfernt wurden.

Seit einer internationalen Vereinbarung ist die Entwicklung, Bau und Einsatz von Biowaffen streng verboten. Einige Staaten haben sich an dem Verbot nicht beteiligt und birgt Risiken für die Zukunft.

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Beitragsbild: @ depositphotos.com / luislouro

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Andreas Krämer

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