China plant Roboter-Vögel zur Überwachung einzusetzen
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China plant Roboter-Vögel zur Überwachung einzusetzen

Im Juli 2018 berichtete die Zeitung „South China Morning Post“ über Roboter-Tauben, die von einem Professor der Northwestern Polytechnical University in Xian entwickelt und getestet werden. Die Drohnen in Form von Vögeln sollen für die zivile Überwachung zum Einsatz kommen.

Das chinesische Militär ehrte das Team um den Wissenschaftler bereits für die Entwicklung der Roboter-Tauben. Für militärische Einsätze könnten die künstlichen Vögel wegen ihrer Lautlosigkeit neben der zivilen Nutzung auch geeignet sein. China verstärkt die Überwachung seiner Bürger, unter Einsatz modernster Technologien wie der Künstlichen Intelligenz, Augmented Reality oder der Robotik.

Wie funktionieren die Roboter-Tauben?

Die Roboter-Tauben bewegen sich nach Beschreibung der an dem Projekt mitwirkenden Forscher lautlos. Von lebenden realen Vögeln könnten die Drohnenvögel kaum unterschieden werden, vor allem nicht, wenn sie in ihrer Nähe fliegen. Die Forscher ließen die Roboter-Tauben über 2000 mal fliegen und seien nun für ihre Einsätze startklar.


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Wie die chinesischen Wissenschaftler erklärten, könnten die Drohnentauben im Militärsektor, der Grenzkontrolle, Stadtplanung, Katastrophenschutz oder als polizeiliche Unterstützung eingesetzt werden.

Technisch sind die Roboter-Tauben mit 50 Zentimetern Flügelspannweite, 200 Gramm Gewicht und 40 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit beeindruckend. Die mechanischen Tauben können sich bei Maximaltempo höchstens eine halbe Stunde in der Luft halten.

Überwachungssysteme an Bord

An Überwachungssystemen befinden sich eine HD-Kamera, GPS und eine Satelliten-Kommunikation an Bord einer Roboter-Taube. Vor Radar sind sie quasi unsichtbar und können selbst nicht von Radarsystemen entdeckt werden, die mit höchster Genauigkeit arbeiten.

Die Chinesen sind momentan bei Robotervögeln an der Spitze, während die USA, Niederlande und Deutschland trotz Forschungsarbeiten in diesem Bereich einen Nachholbedarf haben. Einzige Schwachstelle der chinesischen Drohnenvögel sei ihre Elektronik, die nicht gegen elektromagnetische Störungen geschützt sei.

Bei Manövern in niedriger Höhe würden die Tauben zudem häufig mit Hindernissen in Berührung kommen und einen Crash hinlegen. Die Forscher arbeiten an der zweiten Generation ihrer Robotervögel, bei der eine KI die Steuerung übernehmen soll.

Deutsche Flugroboter

Das deutsche Unternehmen Festo hat mit dem SmartBird einen Roboter-Möwe entwickelt, die eigenständig ohne Zusatzantrieb starten, fliegen und landen kann. Der ultraleichte Vogel arbeitet mit einer hohen Agilität und erstklassigen Aerodynamik.

Als Antrieb dient ein aktiver Gelenktorsionsantrieb, der einen Auftrieb und Vortrieb gewährleistet. Intelligentes Monitoring sorgt in Verbindung mit einer komplexen Regelung für einen reibungslosen geschmeidigen Flug.

Der BionicFlyingFox ist einer Fledermaus nachempfunden und zeigt wie sein reales Vorbild beeindruckende Flugeigenschaften. Künstliche Libellen, Schmetterlinge, Meerestiere, Ameisen und Kängurus sind von der innovativen Firma ebenfalls entwickelt worden. Die Robotertiere sind eine eindrucksvolle Leistung der Ingenieure.

Das Institut für Robotik und Mechatronik beschäftigt sich in seinem Forschungsfeld mit der Entwicklung von Flugrobotern. Die Schwerpunkte liegen in der Weiterentwicklung von Robotertechnologien für Flugzeuge, Hubschrauber, Multikopter und Luftschiffe.

Auf Drohnen haben sich Unternehmen wie Helbing Drones oder Exabotix spezialisiert, deren Multikopter vorwiegend für den kommerziellen Einsatz in der Industrie und weniger Privatkundenbereich entwickelt wurden.

Deutschland und die KI

Die Bundesregierung investiert in den nächsten Jahren bis 2025 drei Milliarden Euro in die KI-Forschung, um bei der künstlichen Intelligenz eine führende Rolle einnehmen zu können. Im Jahr 2019 fließen nur 50 Millionen Euro in die KI-Forschung, doch für die darauffolgenden Jahre sollen es jährlich 450 Millionen Euro sein. Von dem Milliarden-Forschungsprogramm soll der Mittelstand profitieren und auch für Flugroboter könnte eine moderne KI, die die Steuerung übernimmt von Vorteil sein.

Im Vergleich zu China sind die Investitionen in die KI jedoch gering, denn die chinesische Regierung investiert in den nächsten Jahren umgerechnet 130 Milliarden Euro in die KI-Forschung.

Die KI wird wie die Digitalisierung zwar tausende Arbeitsplätze kosten, doch zugleich werden neue Wirtschaftszweige entstehen und der Mensch bei seiner alltäglichen Arbeit entlastet.

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Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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