Atomwaffen: Spannungen zwischen USA und Nordkorea gestiegen
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Atomwaffen: Spannungen zwischen USA und Nordkorea gestiegen

Die Sanktionen der USA gegen Nordkorea sollten einer Forderung aus der Hauptstadt Pjöngjang gestoppt werden. Wenn dies nicht geschehe, so drohe nach Angaben der nordkoreanischen Regierung eine Wiederaufnahme der Atompolitik. Die US-Regierung wurde davor gewarnt zur alten Atompolitik zurückzukehren. Das nordkoreanische Regime drohte mit einem Comeback der „Byungijn“-Politik, bei der zugleich Atomwaffen und die Wirtschaft des Landes über Jahre entwickelt wurde.

Sanktionen werden kritisch gesehen

Wie das Außenministerium Nordkoreas erläuterte, würden sich Sanktionen und eine Verbesserung der Beziehungen widersprechen. Bisher reagierten die USA nicht auf die Warnung. Im April verlautbarte Kim Jong Un auf der Sitzung des Zentralkomitees, dass Nordkorea mit Erfolg Atomwaffen entwickelt habe und daher seien keine Tests mehr erforderlich. Der Fokus müsse nun auf der Entwicklung der sozialistischen Wirtschaft legen und wäre die Strategie der Arbeiterpartei.

Nach einer Vereinbarung zwischen Kim Jong-Un und US-Präsident Donald Trump, soll Nordkorea eine komplette Atomabrüstung durchführen. Bis zum Abschluss der atomaren Abrüstung sollen die strengen US-Sanktionen bestehen bleiben, was jedoch von Pjöngjang abgelehnt wird.


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Die seit Jahren laufenden UN-Sanktionen haben die nordkoreanische Wirtschaft hart getroffen und verzögern eine Modernisierung des überholten Wirtschaftssystems des Landes. Auf dem Gipfeltreffen im Juni hatten sich Donald Trump und Kim Jong-Un in Singapur auf eine vollständige Denuklearisierung geeinigt.

Atomare Abrüstung im Stillstand

Die atomare Abrüstung Nordkoreas befindet sich seit dem historischen Gipfeltreffen quasi im Stillstand, weil kaum Fortschritte erzielt worden sind. Ein altes Atomwaffen-Testgelände wurde zwar vor den Augen der internationalen Presse werbewirksam gesprengt. Laut Wissenschaftlern bestehen allerdings gewisse Zweifel, ob das Land tatsächlich seine gesamten Atomwaffentestanlagen zerstört hat.

Das besagte Testgeländer Punggye-ri diente bis zu seiner Zerstörung am 24. Mai 2018 zur Erprobung von sechs Atomwaffentests. Hierbei wurden innerhalb eines Bergs in den Jahren 2006, 2009, 2013, 2016 und 2017 Atombomben mit immer stärkerer Sprengkraft gezündet.

Einer der drei Tunnel unterhalb des Testgebiets stürzte Ende Oktober 2017 ein, bei dem mindestens 200 Personen verletzt oder ihr Leben verloren haben sollen. Die Einsturzursache bleibt bis heute unbekannt. Der letzte Atomwaffentest auf Punggye-ri fand Anfang September 2017 statt und sei Forschern zufolge mit 120 bis 300 Kilotonnen TNT zehn mal so stark gewesen wie die Hiroshima-Atombombe, die rund 15 Kilotonnen Sprengkraft hatte.

Arbeitet Nordkorea heimlich an neuen Langstreckenraketen?

Im Juli dieses Jahres berichteten US-Geheimdienste, dass Kims Regime trotz der Abrüstungsvereinbarung weiterhin seine Waffenforschung forciert. Es wurden Satellitenaufnahmen der wichtigsten nordkoreanischen Forschungseinrichtung Sanumdong analysiert, die sich am Stadtrand Pjöngjangs befindet.

Nach Angaben eines Fachmanns der „National Geospatial-Intelligence Agency“ (NGIG) würde in der Anlage unbeeindruckt weitergearbeitet. In Kombination mit weiteren Erkenntnissen spreche dies für eine Entwicklung neuer Langstreckenraketen. Von den Nordkoreanern sind in der genannten Forschungseinrichtung zwei Interkontinentalraketen des Typs Hwasong-15 gebaut worden, die mit Flüssigtreibstoff arbeiten.

Wie die unabhängige Organisation „North 38“ herausfand, zeigten die Tests der beiden Raketen, dass sie dazu in der Lage wären, die Ostküste der USA zu treffen. Das Antriebssystem sei den Forschern nach gelungen, doch die anderen technischen Herausforderungen noch nicht gemeistert worden. In Sanumdong soll laut Experten das Problem behoben werden, dass der Sprengkopf beim Wiedereintauchen in die Erdatmosphäre nicht verglüht. Auf den Satellitenaufnahmen zeigten sich die gleichen Sattelschlepper, die das Land schon für den Transport seiner Interkontinentalraketen eingesetzt habe.

In Kangson im Südwesten der nordkoreanischen Hauptstadt soll das Kim-Regime eine Industrieanlage zur Uran-Anreicherung betreiben. Zusammen mit dem zögerlichen Abbau der „Sohae Satellite Launching Station“ an der Westküste und den Arbeiten in Sanumdong verstößt das abgeschottete Land gegen seine eigene Vereinbarung, die Atomwaffenforschung aufzugeben. Stattdessen würde daran gearbeitet eine Akzeptanz der nuklearen Bewaffnung zu erreichen.

Der jahrelang herrschende Konflikt mit den USA über das Atomwaffenprogramm könnte mit den neuen Drohungen Kims wieder gefährlich werden.

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Beitragsbild: @ depositphotos.com / vchalup2

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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