Airbus erprobt Kampfdrohnen auf der Ostsee
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Airbus erprobt Kampfdrohnen auf der Ostsee

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus arbeitet an der Entwicklung von Kampfdrohnen, die als Schwarm künftig Militärflugzeuge begleiten sollen. Der Einsatz der Drohnen wurde jetzt Anfang Oktober über der Ostsee erprobt. Erforscht werden die Einsatzmöglichkeiten unbemannter Drohnen, die für eine moderne Luftkampfstrategie der Zukunft ausgelegt sind. Die USA, China und Russland arbeiten seit Jahren an der Drohnen-Entwicklung. Airbus betätigt sich in Drohnen-Forschung nach Konzernangaben seit über zehn Jahren. Vor allem das US-Militär ist bei Drohnen sehr weit fortgeschritten und setzt sie seit mehr als einem Jahrzehnt gegen terroristische und militärische Ziele erfolgreich ein.

Wie testet Airbus seine Drohnen?

Airbus plant in den kommenden Jahren bis 2025 ein Drohnen-Schwarmsystem als Begleitung für Kampfflugzeuge zu entwickeln. Mit dem System könnte wahrscheinlich ein neues Kampfflugzeug für Europas Streitkräfte ausgerüstet werden, an dem Deutschland und Frankreich schon interessiert seien, berichtet der Flugzeughersteller.

Als Einsatzfelder für die Drohnenschwärme wurden die Aufklärung, Kommunikations-Störung feindlicher Funksysteme und der Waffeneinsatz genannt. Am 4. Oktober 2018 wurden die Drohnen vom Truppenübungsplatz Todendorf, der in Panker im Kreis Plön liegt, von einer Bodenrampe aus gestartet und begleiteten einen Learjet über der Ostsee.


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  • Ein "Bug Out Bag" ist ein vorbereiteter Survival-Kit, der entwickelt wurde, um Sie auf dem Weg zu Ihrem Ziel zu unterstützen, sobald Sie sich entschieden haben, im Falle einer Evakuierung im Notfall "Bug Out" zu wählen. In der Regel ist der Bug Out Bag (BOB) ein eigenständiges Kit, mit dem Sie mindestens 72 Stunden durchhalten können. Dieses Kit wird auch als 72-Stunden-Tasche bezeichnet, eine Ausweg-Tasche (GOOD Bag), eine EVAC-Tasche.

Der Learjet wurde modifiziert und verfügte über ein Cockpit eines Tornado Kampfflugzeugs. Der Pilot hatte die Aufgabe den Kurs und Funktionen der Drohnen zu dirigieren, was ihm sehr wahrscheinlich mit Erfolg gelang. Die Drohnen fliegen vor dem Jet und sollen das Flugzeug als Frühwarnsystem schützen.

Airbus EuroMALE Drohne

Im April stellte Airbus mit der EuroMALE eine neue europäische Drohne mit seinen Projektpartnern Dassault Aviation und Leonardo als 1:1-Modell auf der Berliner Messe ILA vor. Die MALE RPAS (Medium Altitude Long Endurance / Remotely Piloted Air System) könnte Nachfolgerin der umstrittenen Spionagedrohne EuroHawk werden, die kein wirklicher Erfolg war und scheiterte.

Bis zur Fertigstellung der EuroMALE soll die israelische Heron TP eingesetzt werden und als Zwischenlösung dienen. Die neue geplante Drohne soll größer als das Gegenstück aus Israel sein und bewaffnet werden können. Mit welchen Waffensystemen die EuroMALE ausgestattet werden kann, darüber veröffentlichte Airbus in der frühen Phase der Entwicklung keine Informationen.

Das finale Design der Drohne soll Ende dieses Jahres stehen, doch zum Einzelpreis der EuroMALE nannte das Unternehmen keine Daten. Welche Staaten außer Deutschland, Frankreich und Spanien noch an dem Projekt beteiligen ist nicht bekannt. Die Turboprop-Drohne soll als Grundlage für einen neuen Kampfjet dienen.

Autonome Drohnen umstritten

Der Einsatz autonomer Drohnen gilt moralisch als bedenklich, weil künftige Drohnenmodelle mit hoher Wahrscheinlichkeit eigenständig Entscheidungen über Leben und Tod treffen werden.

Persönlichkeiten wie Elon Musk und der verstorbene Astrophysiker Stephen Hawking warnten vor einer Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI), die eines Tages die Singularität überschreiten und uns Menschen überflügeln könnten. Die KI gilt als Schlüsselfaktor zukünftiger Drohnen, doch zugleich bedeutet sie ein Risiko.

Im militärischen Bereich wird bis Ende der 2020er-Jahre intelligente Kampfdrohnen geben, die ihre Ziele ohne menschlichen Einfluss selbst auswählen werden. Die letzte Entscheidung welche Gebäude, Fahrzeuge, Orte oder Personen angegriffen werden sollen, sollte einem Menschen überlassen werden.

Der Science-Fiction-Film „Stealth – Unter dem Radar“ behandelt das Thema, hier tickt eine autonome Drohne nach einem Blitzeinschlag aus und entwickelt ein eigenes Bewusstsein. Die Drohnenentwicklung wird voranschreiten und besonders im Militärsektor nicht aufzuhalten sein.

Die US-Regierung, Russland, China und andere Länder investieren Milliarden in die Forschung der Künstlichen Intelligenz und Drohnen. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern könnte die KI die menschliche Intelligenz schon in wenigen Jahren überflügeln und sich im schlimmsten Fall zu einer Gefahr für die Menschheit entwickelt.

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Beitragsbild: @ depositphotos.com / Vadarshop

Andreas Krämer

Andreas Krämer

Andreas Krämer ist seit über 12 Jahren als Texter mit seinem Schreibbüro aktiv. Er hat sich auf die Erstellung von Fachtexten, Blogbeiträgen, Newsartikeln und App-Testberichte für kommerzielle Webseitenbetreiber sowie Printmedien spezialisiert.
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