Bereit für das Schneechaos?

[Foto: © Elenathewise – http://deusch.istockphoto.com]

Bereits zum zweiten mal innerhalb eines Monat, gab es an der Ostküste der USA ein gewaltiges Schneechaos und einen heftigen Kälteeinbruch. Googelt man nach dem Ereigniss findet man Bilder von stillstehenden Flughäfen, verunfallten Autos und hilflosen Menschen.

Natürlich könnte man sich jetzt sagen, „jaja die Amis, kaum ein bisschen Schnee schon steht alles still“

Aber sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst: Wie heftig würde es uns selbst erwischen, wenn wir wegen einem Schneeunwetter, und damit verbundenen Unfällen auf der Straße, in einem stundenlangen Stau gefangen sind. Womöglich eine komplette Nacht hindurch.

Im letzten Jahr gab es mehrere solche Fälle auch in Deutschland, bei welchen das „Deutsche Rote Kreuz“ Decken und warme Getränke verteilen musste um die Menschen vor einer Unterkühlung zu bewahren.

 

Aber überlegen wir mal kurz, wie einfach es wäre für solch eine unangenehme Situation vorzusorgen..

Die größten Gefahren bei einem Schneechaos, Schneeunwetter oder plötzlichen Wintereinbruch:

– Gefahr vor Unterkühlung, z.B weil der Sprit in einem Stau nicht ausreicht, um den Motor durchgehend laufen zu lassen

– Flüssigkeitsmangel, weil keine Getränke mitgeführt wurden

– Langeweile

 

Wie kann man gegen diese Gefahren vorbeugen:

Eine drohenende Unterkühlung lässt sich sehr einfach vermeiden. Ich selbst habe z.B immer eine dicke Decke im Auto mit dabei. Außerdem habe ich immer ein paar Taschenöfen mit dabei. Dabei eignen sich Benzinbetriebene Taschenöfen oder auch konventionelle chemische Taschenwärmer bestens. Beides ist für kleines Geld erhältlich.

Falls man für längere Zeit draußen unterwegs sein sollte (oder auch mit dem Auto durch unbewohntere Gegenden fahren sollte), ist es empfehlenswert zusätzlich zur normalen Notfallausrüstung, die Materialien zum Feuer machen, erwärmen und warm halten doppelt und dreifach aufzustocken.Also lieber ein paar warme, trockene Socke zu viel dabei als zu wenig. Sollte man im Winter wirklich mal in eine Notsituation kommen, kann etwas zusätzliche Wärme über Leben und Tod entscheiden.

Gegen den Flüssigkeitsmangel kann man genauso einfach vorbeugen. So habe ich im Auto Sommer wie Winter etwas Trinkwasser in einer Thermosflasche dabei. Diese hält nicht nur im Winter das Wasser über dem Gefrierpunkt und damit trinkbar, sonder auch im Sommer das Trinkwasser angenehm kühl. Außerdem kann man einfach einen Handwärmer  in die Thermosflasche stecken und die Flasche danach mit Schnee vollstopfen. Kurze Zeit später erhält man ebenfalls Trinkwasser.

Ich benutze dafür die absolut geniale Thermosflasche von IsoSteel

 

Wie ihr das Schneewasser dann nochmal filtert könnt findet ihr übrigens unter dem Thema: Der perfekte Fluchtrucksack

Als letztes bleibt der wirklich lebensbedrohliche Punkt der Langeweile. Nun dagegen hilft zu guter Letzt nur ein gute Buch oder auch ein geladenes Smartphone um sich einen Katastrophenfilm reinzuziehen 🙂

 

 

Apropos Smartphone.. Auch das kann Euch im schlimmsten Fall das Leben retten. Und das unabhängig von Sommer oder Winter. Eine Stromnetz unabhängige Lademöglichkeit für den Notfall schadet also definitv nicht. Powerbank nennen sich die Teile auf Neudeutsch.

 

„Tut mir leid Chef. Pack die Schneeschuhe aus, wir gehen zu Fuss weiter.“

 

[Filmzitat: The Day after Tomorrow]

 

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    ECHTER PREPPER ODER VÖLLIG UNVORBEREITET???
    mach das Quiz und finde heraus, ob du eine globale Katastrophe überleben würdest.

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