Review: Bear Grylls Messer Test

bear grylls messer test

Bear Grylls Messer Test

[Foto: © http://www.amazon.de]

„NOTHING IS OVER…. NOTHING !!! „

[Zitat: Rambo]

Schon seit Stallone als „Rambo“ mit einem einzigen Messer ein ganzes Polizei-und Militärbattalion außer Gefecht setzte überfluten uns die Messerhersteller mit billigen Rambo-Alleskönner-Messern. Standardmäßig ausgerüstet mit Kompass, Lupe, Angelschnur, Blutrille, Kettensägenfunktion und OB-Aufbewahrungsfach erlegt man mit so einem 25cm langen Gerät jeden Elch und brät ihn danach über einem Lagerfeuer aus frisch gefällten Mamutbäumen.

Leider hat sich aber sehr schnell herausgestellt, dass ein hohler Griff und die ewig lange Klinge zwar in Hollywood funktionieren, in der Realität aber fehlt diesen Messern die nötige Stabilität und das Handling ist sehr unkomfortabel.
Fast alle Survival Experten empfehlen für Survivalmesser eine Klingenlänge von 10 bis 15cm. Und das nicht zu unrecht, denn mit dieser Klingenlänge lässt sich jede Survivalaufgabe perfekt lösen. In allen Punkten in denen das Rambomesser versagt hat kann das Bear Grylls Messer seine Stärken auspielen. Genügend Gründe also, das Bear Grylls Messer ausführlich zu testen und vorzustellen.

bear grylls messer test

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bear Grylls Messer mit Zubehör [Quelle: http://www.amazon.de]

 

Bear Grylls und sein Messer

Er ist wohl der bekannteste Survivalexperte der Welt.. und jetzt hat Bear gemeinsam mit dem US Messerhersteller Gerber eine High End Serie von Survival Messern entwickelt. Bei dem hier vorgestelltem Messer handelt es sich um das „Bear Grylls Ultimate Knife*„. Das Ultimate gibt es in 3 Verschiedenen Versionen:

 

  • mit glatter Klinge und relativ gutem Stahl für 40,- Euro
  • mit gewellter Klinge (wodurch die Klinge etwas länger scharf bleibt) für 52,95 Euro
  • als „Ultimate Pro“ Version mit glatter Klinge aber wesentlich besserem Stahl für 80,- Euro
  • alle drei Versionen haben das gleiche Zubehör dabei

 

Die Features die uns beim Bear Grylls Messer Test aufgefallen sind

Mit der 12cm Klinge hat das Messer die ideale Länge für die typischen Survival Aufgaben wie Schnitzen, Ausnehmen, Holz spalten und den Fallenbau. Weiter Features sind:

  • Das Bear Grylls Messer hat einen rutschsicheren gerillten Gummigriff um auch mit nassen Händen das Messer sicher zu führen 
  • Am Griffende des Messers befindet sich ein Stahlblock um das Messer auch als Hammerersatz verwenden zu können
  • Eine Notfallpfeife ist an der Sicherungsleine des Messers integriert
  • Die Messerscheide hat ein zusätzlich Fach in dem sich ein Feuerstarter befindet. Wenn dieser über die Kerbe im Messerrücken gezogen wird entstehen extrem heiße Funken um damit ein Feuer zu zünden
  • Die Scheide ist aus leichtem und extrem robustem Nylon-Kunststoffgewebe
  • Ein Diamandschärfer ist in der Scheide integriert, um das Messer jederzeit und überall schärfen zu können. Ein guter Ersatz für den ebenfalls coolen Field Sharpener*
  • Es befinden sich zwei Löcher am Übergang von der Klinge zum Griff, um das Messer an einem Stockende festbinden zu können (z.B. mit den Schubändeln) wodurch ein funktionierender Speer ensteht. Durch Rillen auf der Oberseite des Griffes und der Gummierung hält ein angebundener Stock bombenfest. Bear hat mit dieser Methode auch schon Fische erwischt
  • Die wichtigsten Notfallsignale sind auf der Rückseite der Scheide abgebildet
  • Man hat 25 Jahre !!! Garantie auf das Messer

 

Feldtest

Aber zu was für einem Ergebnis kommen wir bei unserem Bear Grylls Messer Test?

Das Messer eignete sich beim Test hervorragend um Brennholz zu schnitzen und auch große Holzblöcke ließen sich durch Durchhämmern der Klinge schnell und einfach spalten. Danach hab ich etwas trockenes Holz dünn mit dem Messer abgeschabt und die ganze Geschichte mit Hilfe des Feuerstarters super einfach zum brennen gebracht.

Den „Ich habe FEUER gemacht“ Test hat das Messer also schonmal ohne Einschränkungen bestanden.

Die Klingenspitze ist außerdem extrem Verwindungsstabil. Nach dem Einschlagen der Klingenspitze in hartes Holz und wildem herumdrehen (der Tot für viele Klingenspitzen) ist danach absolut keine Beschädigung an der Spitze zu erkennen. Zum Testen wurde hier aber das Ultimate Pro mit dem besseren Stahl verwendet.

Auch das Aufschneiden einer Konservendose machte das Bear Grylls Messer ohne Probleme mit, allerdings musste ich die Klinge danach ein paar mal durch den in der Scheide integrierten Schärfdiamanten ziehen. Dieser funktioniert im Übrigen ebenfalls tadellos und die Klinge wird schnell und einfach rasiermesserscharf.

Schau Die verschiedenen Ausführungen an

Bear Grylls Ultimate in 3 Verschiedenen Varianten inkl. Feuerstarter, Schärfstein, Signalpfeife und Nylonholster

Zu guter Letzt noch der etwas spezielle Bear Grylls Messer Test vom Survival Mattin.. unbedingt bis zum Ende anschaun 😉

AA-Batterie vs Bear Grylls Messer

 

 

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